„Wir lehnen die Rückzahlung dieser Schuld nicht ab. Es ist eine Sache ein Moratorium zu verhängen, und eine andere auf die Lösung dieser Frage komplett zu verzichten.“, sagte Kuleba am Mittwoch im TV-Sender „5. Kanal“. Ihm zufolge habe die ukrainische Führung das Moratorium unter Berücksichtigung einer Reihe von objektiven Umständen verhängt. Das seien unter anderem die nationalen Interessen der Ukraine und die Art des Kredites. „Und diese Schuld ist ziemlich spezifisch: Wir alle erinnern uns daran, wer und wofür dieses Geld Ende 2013 bekommen hat“, sagte der Diplomat. „Deswegen ist das keine klassische Schuld.“
Was die Forderungen betrifft, die diplomatischen Beziehungen zur Russischen Föderation abzureißen, so betonte der Diplomat, dass diese Frage nicht auf der Tagesordnung stehe: „Ich glaube, in dieser Diskussion muss man sich selbst eine wichtige Frage stellen: Brauchen wir eine symbolhafte Geste oder brauchen wir eine positive Wirkung vom Abbruch der diplomatischen Beziehungen? Wenn wir uns diese Frage beantworten, haben wir mehr Klarheit. Ich haben den Eindruck, dass die meisten Verfechter dieses Schrittes ihn eher in symbolischer Hinsicht betrachten“, sagte Kuleba und fügte hinzu:
„Ich glaube, an diese Frage muss man rational und pragmatisch herangehen.“
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